* seychella's blog ~ Tierpatenschaften *



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[Sib. Tiger] Patenschaftsbericht September 2006

Tiger auf dem Vormarsch
Sensation in der Amur-Region: 900 Kilometer vom bisherigen Verbreitungsgebiet entfernt wurde zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine Tigerfamilie gesichtet!
Diese Entdeckung beweist, dass sich die Amurtiger wieder ausbreiten. Bislang lebten sie nur im südöstlichsten Zipfel Sibiriens, in Primorje und dem Süden der Provinz Chabarowsk, die neue Fundstelle jedoch liegt 900 Kilometer weiter nördlich.

Wilderer gestoppt!
Am 15. Juni kontrollierte eine Anti-Wilderer-Brigade im Wildschutzgebiet Mataiskii an der Grenze zu Primorje ein Geländefahrzeug, das auf einer Forststraße unterwegs war. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Fahrer um den Leiter einer benachbarten Jagdgenossenschaft. Im Kofferraum des Jeeps fanden die Männer in einem raffinierten Versteck ein frisch gehäutetes Tigerfell. In der Jagdhütte des Ertappten stieß die Anti-Wilderer-Brigade auf die traurigen Reste des Tigers: das Skelett des Rumpfs und 45 kg Tigerfleisch. Ein Mann der Jagdgenossenschaft gestand, das Tier tags zuvor geschossen zu haben. Alle vier wurden daraufhin der Polizei übergeben. Der WWF wird den Prozess genau im Auge behalten, denn die russische Justiz hat leider schon viele Wilderer ungestraft davonkommen lassen.

Der Tiger und die Kiefer
Was hat der Tiger mit der Kiefer zu tun? Die gut 200 Schulkinder, die sich an der WWF-Kampagne "Die Kiefer ist der Baum des Lebens" beteiligen, wissen es: Der Tiger braucht die Kiefer, weil seine Beutetiere sie brauchen. Wildschweine zum Beispiel ernähren sich mit Vorliebe von den Zapfen der Koreanischen Kiefer. Aber dieser Baum ist stark bedroht, weil er wegen seines wertvollen Holzes häufig illegal geschlagen wird. Die Zapfen werden noch einmal zusätzlich dezimiert, weil ihre Samen auch bei den Menschen als Delikatesse gelten.

Tigerschutz durch Waldschutz
Am meisten bedroht ist der Amurtiger in weiten Teilen des russischen Fernen Ostens nach wie vor durch intensive Forstwirtschaft und illegalen Holzeinschlag. Da jedoch Holz eine der wichtigsten Ressourcen und Einnahmequellen für die dort lebenden Menschen ist, ist es nicht leicht, die Forstwirtschaft zu mehr Rücksicht auf den Tigerschutz zu bewegen.
Seit langem arbeitet der WWF daran, TerneyLes, eines der größten Holzunternehmen in Primorje, von einer nachhaltigeren Nutzung zu überzeugen. Vor drei Jahren wurden die Bemühungen von einem ersten Erfolg gekrönt, als TerneyLes 1,4 Millionen Hektar Wald nach den strengen Richtlinien des FSC (Forest Stewardship Council) zertifizieren ließ. Nun ist ein weiterer Schritt geschafft: Das Unternehmen unterzeichnete ein Abkommen, auf einer Fläche von mindestens 35.000 Hektar überhaupt keine Forstwirtschaft mehr zu betreiben. Das Gebiet, das der WWF als besonders wertvoll eingestuft hat, wird komplett aus der Nutzung genommen. Für weitere 121.000 Hektar ist ein Einschlagstopp im Gespräch.
29.1.07 22:00


[Luchs] Sorge um den Balkan-Luchs

Ob der Balkanluchs eine eigene Art ist oder eine Unterart von Lynx lynx, dem Eurasischen Luchs, ist bisher nicht einwandfrei bewiesen. In jedem Fall aber handelt es sich um eine autochthone Population, d.h. eine nicht durch Wiederansiedelung von Tieren aus anderen Gegenden entstandene. Und dies ist das ganz Besondere, denn fast alle anderen heutigen Luchsvorkommen in Europa stammen vom Karpatenluchs (Lynx lynx carpathicus) ab, der früher westlich des Karpatenbogens nicht vorkam.

Mit deutlich unter 100 Tieren gehört die Luchspopulation auf dem Balkan somit zu den gefährdetsten ursprünglichen Luchspopulationen unseres Kontinents. Ihr weiterer Rückgang und baldiges Erlöschen wäre zu erwarten ohne die gezielten Schutzmaßnahmen, die Euronatur im Rahmen ihrer Projektarbeit eingeleitet hat.

Zwar gilt der Balkan-Luchs in seinen heutigen Habitaten als geschützte Art. Doch gezielte Schutzmaßnahmen wurden von den betreffenden Ländern bislang nicht durchgeführt und selbst in Schutzgebieten gibt es kaum Kontrollen gegen Wilderei. So nimmt die Zahl der Beutetiere ab und die Erosion sowie andere Schädigungen der Lebensräume verschlechtern die Situation der Großkatzen weiter. Deshalb ist unsere Hilfe dringend nötig.
29.1.07 21:31


[Luchs] Ausblick im Projektbericht 2005 - 2006

In den gebirgigen Grenzregionen zwischen Albanien, Mazedonien, Montenegro und Kosovo arbeitet Euronatur für grenzüberschreitende Schutzgebiete, um die Kernhabitate der Luchse zu sichern.

Besonderes Augenmerk gilt den Wanderkorridoren zwischen den künftigen Schutzgebieten, damit die kleine Luchspopulation nicht in isolierte Gruppen zerfällt.

In Albanien und Mazedonien werden Nachwuchswissenschaftler auf allen Gebieten des Luchsmonitorings und des Schutzgebietsmanagements geschult.

Im Verbreitungsgebiet des Pardelluchses werden die spanischen Partner von Euronatur bei der Habitatbetreuung und -pflege in privaten Schutzgebieten unterstützt.

Intensive Arbeit in Spanien im agrarpolitischen Bereich, weil die Landnutzung mit Gewächshäusern und Bewässerungskulturen dem Pardelluchs keine Chance lässt.
29.1.07 21:12


Delphin - Euronatur

Betrag: mind. 7,50 €/Monat

Der Pate erhält eine Urkunde, jedes Quartal das euronatur-Magazin und regelmäßig einen ausführlichen Projektbericht (ca. alle 3 Jahre).

Quelle: Euronatur
28.1.07 22:29


Mönchsrobbe - Euronatur

Betrag: mind. 7,50 €/Monat

Der Pate erhält eine Urkunde, jedes Quartal das euronatur-Magazin und regelmäßig einen ausführlichen Projektbericht (ca. alle 3 Jahre).

Quelle: Euronatur

Die Mittelmeer-Mönchsrobbe gehört zu den geheimnisvollsten Säugetieren Europas. Nur wenig ist über die Lebensweise dieser Art bekannt. Lange Zeit wollten auch etliche Zoologen nicht so recht glauben, dass im Mittelmeer überhaupt Robben existieren. Erst Mitte der siebziger Jahre gelang es dem Biologen und Naturfilmer Dr. Thomas Schultze-Westrum, mit aufsehenerregenden Aufnahmen auf die Robben des Mittelmeers und ihre Bedrohung aufmerksam zu machen. Die einst im gesamten Mittelmeer und den angrenzenden Meeren vorkommenden Robben sind heute stark bedroht. Denn Meeresverschmutzung, Überfischung und Lebensraumzerstörung macht auch vor den letzten abgelegenen Refugien der Robben nicht halt.
28.1.07 22:25


Zugvögel - Euronatur

Betrag: mind. 7,50 €/Monat

Der Pate erhält eine Urkunde, jedes Quartal das euronatur-Magazin und regelmäßig einen ausführlichen Projektbericht (ca. alle 3 Jahre).

Quelle: Euronatur

Zugvögel sind europaweit und in vielen Fällen sogar weltweit auf ein intaktes Netz von Rastplätzen, Brut- und Überwinterungsgebieten angewiesen. Euronatur-Projekte sorgen für einen wirkungsvollen Schutz vieler dieser ökologischen Trittsteine entlang der Hauptzugwege. Der Weißstorch und der Kranich sind vielleicht die bekanntesten Zugvögel.
28.1.07 22:22


Wölfe - Euronatur

Betrag: mind. 7,50 €/Monat

Der Pate erhält eine Urkunde, jedes Quartal das euronatur-Magazin und regelmäßig einen ausführlichen Projektbericht (ca. alle 3 Jahre).

Quelle: Euronatur

Wölfe gelten immer noch als hochgefährlich und unberechenbar. Dieses schlechte Image haben sie aber völlig zu Unrecht. In vielen Regionen Europas sind sie noch immer die am meisten gehassten und gefürchteten Tiere. Häufig wird beim Auftauchen eines Wolfes nicht lange gefackelt, sondern zu Flinte, Gift oder Falle gegriffen. Zwar sind Wölfe mittlerweile in den meisten Ländern Europas geschützt, doch was nutzt ein hoher Schutzstatus, wenn der Mensch der Feind der Wölfe bleibt. Die Umweltstiftung Euronatur hat sich deshalb mit dem Projekt "Wölfe in Europa" die Aufgabe gestellt, diesen Konflikt zu entschärfen und Lösungen zu erarbeiten.
28.1.07 22:19


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